Caroline Melzer | Sopran

Caroline Melzer, Sopran

Caroline Melzer studierte Gesang bei Rudolf Piernay und Vera Scherr und Liedgestaltung bei Irwin Gage und Ulrich Eisenlohr. Das erste Festengagement führte sie von 2007 bis 2010 an die Komische Oper Berlin mit zahlreichen Partien wie der Gräfin (Le Nozze di Figaro), Fiordiligi, Giulietta (Hoffmanns Erzählungen), Lisa (Pique Dame), Mimì und Cordelia in Aribert Reimanns Lear. Daneben gastierte sie bei der Ruhrtriennale und an der Staatsoper Berlin. Seit 2010 ist sie an der Volksoper Wien als festes Ensemblemitglied engagiert. Dort sang sie bisher u.a. Rusalka, Marie (Verkaufte Braut), Micaëla, Mimì, Liù, Donna Elvira und die Sieglinde im „RING an einem Abend“.

Zahlreiche Liederabende führten Caroline Melzer durch Deutschland, nach Österreich, Spanien, Belgien und die Schweiz.
Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt im Bereich der Neuen Musik. Aribert Reimann schrieb für ihre Stimme den Zyklus „Rilke-Fragmente“ (2011) und die Szene „Der Blick war’s, der mich in Verderben riss“ (2014), sie arbeitete u.a. mit der musikFabrik und dem Ensemble Intercontemporain unter der Leitung von Peter Rundel und sang zahlreiche weitere Uraufführungen.

Als Konzertsängerin sang sie auf Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem UltraSchall Festival Berlin, dem Mozartfest Würzburg, dem Kissinger Sommer oder den Gustav Mahler Musikwochen Toblach und war u.a. zu Gast in der Philharmonie Berlin, dem Konzerthaus Berlin, dem Konzerthaus Wien, dem Kunstzentrum deSingel Antwerpen, der Cité de la Musique Paris, der Laeiszhalle Hamburg, der Philharmonie Essen oder der Liederhalle Stuttgart. Caroline Melzer arbeitete mit Helmuth Rilling, Friedemann Layer, Christoph Poppen, Konrad Junghänel, Patrick Lange, François Xavier Roth, Alfred Eschwé, Jac van Steen, Frieder Bernius, Michael Sanderling u. a. und wirkte bei zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen mit.